Trotz allen Warnungen von Hardy habe ich mir am Wochenende den Film “No Country for Old Men” reingezogen. Was für ein Vergnügen. Der Film ist in meinen Augen mit soviel Flair an Details und Genialität gespickt, dass man getrost über die Brutalität hinwegsehen kann. Die Geschichte ist einfach erzählt. Ein Western für unsere Generation, geschrieben für langsame Handlungen, aber nie langweilig, immer spannend bis zur letzten Sekunde. Ein Wilderer stösst in der Wüste von Texas auf die Überreste einer brutalen Schlacht. Er findet nur Leichen, einen Koffer voll mit Geld und einen Lastwagen voller Drogen. Er nimmt den Koffer und flüchtet. Was er nicht weiss, ist, dass der Koffer mit einer Wanze gespickt ist. Die Dinge nehmen ihren Lauf. Er wird gnadenlos von einem eiskalten Killer gejagt. Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten.
Die Coen Brüder spielen bewusst mit Kameraauschnitten, ausserordentlichen Dialogen und aberwitzigen und skurilen Szenen. Der Killer wird während des Filmes genau porträtiert. Er wird dabei gespielt, vom charakteristisch aussehenden Spanier Xavier Bardem, dessen Fratze alleine schon kalten Schweiss über dem Rücken entstehen lässt.
Predikat: Muss man sehen. 8/10
Cloverfield, der im Vorfeld lang erwartete Film, ist in den USA schon längst zu sehen. Bei uns in Europa, dauert die Premiere im Kino bekanntlich etwas länger. Am Valentinstag, dem 14. Februar 2008 ist es dann bei uns auch so weit. Die Zeit bis dahin ist lang und Vieles wird im Web darüber berichtet, Eindrücke werden gebloggt und sogar gescreente Filme angeboten. Wie kann man da einfach ruhig sitzen und wegschauen?